Mitte der 1960er Jahre wurde Haus Münsterland in unmittelbarer Nähe zur Lützow-Kaserne als Soldatenheim errichtet. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) betrieb Haus Münsterland, das sich im Laufe der Zeit auch zu einem Treffpunkt für die zahlreichen ortsansässigen Vereine in Handorf und Dorbaum entwickelte. Im Jahr 2007 entschied das Bundesverteidigungsministerium, Haus Münsterland zum Jahresende zu schließen. Die infa-Münster GmbH, eine 100-prozentige Tochter von Lernen fördern e.V., erwarb im Februar 2010 Haus Münsterland, um es als Integrationsunternehmen im Sinne des § 132 SGB IX zu betreiben. Nach dem Umbau erfolgte im Juni 2010 die Wiedereröffnung von Haus Münsterland mit seinem gastronomischen Angebot und seiner Funktion als Stadtteilkultur- und Begegnungshaus. Die infa-Münster GmbH schafft elf Arbeitsplätze, davon mindestens sechs für Menschen mit Behinderung. Das Kernteam besteht aus professionellen Kräften für den Bereich Küche und Service. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch Landesmittel aus dem Programm "Integration unternehmen" sowie durch Mittel des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, der Aktion Mensch, der Bürgerstiftung Münster und der AIM jugend+.
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